
Das gesetzliche Mandat der FINMA umfasst den Schutz der Gläubigerinnen und Gläubiger, der Anlegerinnen und Anleger, der Versicherten sowie den Schutz der Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte, womit die FINMA auch zur Stärkung des Ansehens, der Wettbewerbsfähigkeit und der Zukunftsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz beiträgt.
Entsprechend ist die Verantwortung der FINMA breit gefächert. Sie zieht sich über die Stärkung der Resilienz der Beaufsichtigten, des Kundenschutzes, der Marktintegrität, sowie der Geldwäschereiprävention.
Wer Gelder von Kunden entgegennehmen oder verwalten, Versicherungen anbieten, Fonds auflegen oder in anderer Form am Finanzmarkt Schweiz tätig werden will, braucht dafür je nach Tätigkeit eine Bewilligung oder Registrierung der FINMA. In Abhängigkeit der Bewilligungsform unterscheiden sich die gesetzlichen Anforderungen und die Aufsichtsintensität.
Die FINMA trägt die Verantwortung für die Aufsicht über rund 250 Banken, 195 Versicherungsunternehmen, rund 450 Institute und 2 000 Produkte im Bereich der kollektiven Kapitalanlagen, 1600 Vermögensverwalter und fast 10 000 Versicherungsvermittler. Somit ist sie verantwortlich für die Aufsicht über einen der grössten Finanzplätze der Welt, welcher wiederum einen substanziellen Teil der Schweizer Wirtschaft ausmacht. Die Finanzierung der FINMA erfolgt vollumfänglich durch die Beaufsichtigten selbst.