Ausländische kollektive Kapitalanlagen

Der Vertrieb ausländischer kollektiver Kapitalanlagen in der Schweiz oder von der Schweiz aus an nicht qualifizierte Anleger muss vorgängig durch die FINMA genehmigt werden.

Die massgebenden Dokumente einer ausländischen kollektiven Kapitalanlage wie der Verkaufsprospekt, die Statuten oder der Fondsvertrag müssen der FINMA vor deren Vertrieb zur Genehmigung vorgelegt werden.

Genehmigungsvoraussetzungen

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Genehmigung der FINMA sind (Art. 120 KAG):

  • die kollektive Kapitalanlage, die Fondsleitung oder die Gesellschaft, der Vermögensverwalter der kollektiven Kapitalanlage und die Verwahrstelle unterstehen einer dem Anlegerschutz dienenden öffentlichen Aufsicht;

  • die Fondsleitung oder die Gesellschaft sowie die Verwahrstelle unterstehen hinsichtlich Organisation, Anlegerrechte und Anlagepolitik einer Regelung, die den Bestimmungen dieses Gesetzes gleichwertig ist;

  • die Bezeichnung der kollektiven Kapitalanlage gibt nicht zu Täuschung oder Verwechslung Anlass;

  • für die in der Schweiz vertriebenen Anteile sind ein Vertreter und eine Zahlstelle bezeichnet;

  • eine Vereinbarung über Zusammenarbeit und Informationsaustausch besteht zwischen der FINMA und den für den Vertrieb relevanten ausländischen Aufsichtsbehörden;

  • ausländische kollektive Kapitalanlagen dürfen in der Schweiz oder von der Schweiz aus nur vertrieben werden, falls die Fondsleitung oder die Gesellschaft vorgängig einen Vertreter mit der Wahrnehmung der Pflichten nach Art. 124 KAG beauftragt hat.

Informationen und Vorlagen

Für ausländische kollektive Kapitalanlagen stehen folgende Dokumente zur Verfügung:

Gesuchvorlage UCITS

Zuletzt geändert: 07.08.2017 Grösse: 1,22  MB
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Gesuchvorlage Genehmigung von Hong Kong Fonds

Zuletzt geändert: 31.05.2017 Grösse: 1,61  MB
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