Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA begrüsst die heute vom Eidgenössischen Finanzdepartment (EFD) bekannt gegebene Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Optimierung der Finanzmarktregulierung in der Schweiz. Die FINMA steht dieser Gruppe mit ihrer Erfahrung und Expertise zur Verfügung.
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA begrüsst die heute vom EFD bekanntgegebene Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Optimierung der Finanzmarktregulierung.
Die FINMA selbst, die gänzlich von den von ihr beaufsichtigten Instituten finanziert wird, sucht laufend nach Möglichkeiten, ihre Effizienz in der Aufsicht zu steigern und die Interaktion mit den Beaufsichtigten zu vereinfachen, wo sie das innerhalb des regulatorischen Rahmens kann.
So bietet die FINMA beispielsweise bereits heute für traditionelle Schweizer Anlagefonds ein Fast-Track-Verfahren zur schnelleren Markteinführung an. Generell beträgt die durchschnittliche Gesamtdauer für die Genehmigung von Schweizer Fonds (inkl. externe Bearbeitungsdauer durch die Gesuchstellenden) mit rund 25 Tagen nur rund ein Drittel dessen, was auf anderen wichtigen Finanzplätzen Usus ist. Auch bei der Zulassung von Versicherungsvermittlern konnte die Behandlungsdauer markant gesenkt werden, unter anderem dank dem Einsatz von digitalen Lösungen.
Direktor Stefan Walter kommentiert: "Wir begrüssen die Bestrebungen, die Finanzmarktregulierung in der Schweiz weiter zu optimieren. Das bietet auch der FINMA die Möglichkeit, ihre Ideen zur Entlastung der Beaufsichtigten, welche Anpassungen auf Regulierungsstufe benötigen, nun direkt gegenüber der Arbeitsgruppe anbringen zu können. Wichtig ist, dass die Vereinfachung des Regulierungswerkes bei gleichbleibender Stabilität, Integrität und Funktionsfähigkeit des Finanzplatzes erfolgt."