Dossier Too big to fail

Systemrelevante Finanzinstitute können bei einem ungeordneten Ausfall ganze Volkswirtschaften gefährden und gelten deshalb als "too big to fail" (TBTF). Der Schweizer Gesetzgeber hat im Nachgang zur Finanzkrise von 2007/2008 spezielle Regeln zur Stabilisierung, Sanierung oder Liquidation solcher Institute erlassen. Die FINMA berichtet jährlich über die Fortschritte dieser Recovery- und Resolution-Planung.

Resolution-Bericht 2022

Die FINMA hat in ihrer jährlichen Beurteilung über den Stand der Recovery- und Resolution-Planung von systemrelevanten Schweizer Finanzinstituten die Recovery-Pläne der systemisch bedeutsamen Finanzmarktinfrastrukturen SIX x-clear und SIX SIS erstmals unter Auflagen genehmigt. Bei der globalen Resolvability der Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS sieht die FINMA weitere Fortschritte. Die Notfallpläne der inlandorientierten systemrelevanten Banken PostFinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank erachtet die FINMA bis auf Weiteres für nicht umsetzbar.

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Resolution-Bericht 2021

Die FINMA erkennt in ihrer jährlichen Beurteilung der Recovery- und Resolution-Planung der systemrelevanten Schweizer Finanzinstitute weitere Fortschritte. Die inlandorientierten systemrelevanten Banken PostFinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank verfügen erstmals über glaubwürdige Resolution-Strategien. Die Grossbanken Credit Suisse und UBS erzielten weitere Verbesserungen bei der globalen Abwickelbarkeit.

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Resolution-Bericht 2020

Die FINMA veröffentlichte 2020 erstmals einen umfassenden Bericht über die Recovery- und Resolution-Planung der systemrelevanten Schweizer Finanzinstitute.

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Das Schweizer Too-big-to-fail-Regime

Die FINMA informiert auf ihrer Website umfassend über die Too-big-to-fail-Regulierung in der Schweiz, über ihre Rolle als Resolution-Behörde und zu den Verfahren für die Beurteilung der Abwickelbarkeit sowie über den Anleger- und Konsumentenschutz auf dem Schweizer Finanzplatz.

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