Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA erklärt in einer neuen Aufsichtsmitteilung, welche Risikomuster sie beim Einsatz von Produkten in der individuellen Vermögensverwaltung im Rahmen von Eskalationsfällen vermehrt beobachtet. Die Aufsichtsmitteilung erinnert daran, welche Regeln für Institute beim Einsatz von Produkten in der individuellen Vermögensverwaltung gelten.
Die wegen Mängeln an die FINMA eskalierten Fälle (sogenannte Eskalationsfälle) bei Vermögensverwaltern nach Art. 17 FINIG haben im vergangenen Jahr zugenommen. Die zugrundeliegenden Sachverhalte führten teilweise zu hohen Verlusten bei Kundinnen und Kunden. Gleichzeitig verursachten diese Fälle einen erheblichen Ressourcenaufwand bei der FINMA. Die Analyse zeigt wiederkehrende Risikomuster auf, über die die FINMA mit dieser Aufsichtsmitteilung informiert.
Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Produkten in der individuellen Vermögensverwaltung erinnert die Aufsichtsmitteilung an die Wichtigkeit einer frühen Risikoidentifikation, einer robusten Governance sowie einer konsequenten und kundenzentrierten Anwendung der Verhaltenspflichten durch die Institute.