Aufsicht im Fintech-Bereich

Die FINMA beaufsichtigt Institute mit einer Fintech-Bewilligung (Personen nach Art. 1b BankG) risikoorientiert und prinzipienbasiert. Externe Prüfgesellschaften übernehmen dabei eine wichtige Rolle.

Bewilligte Institute mit einer Fintech-Bewilligung unterstehen der Aufsicht durch die FINMA. Zentral ist dabei die dauernde Einhaltung der Bewilligungsvoraussetzungen. Zudem trägt die FINMA dem Umstand angemessen Rechnung, dass die Einlagen bei Instituten mit einer Fintech-Bewilligung nicht der Einlagensicherung gemäss BankG unterliegen. Die gesetzlichen Grundlagen der Überwachung finden sich im Bankgesetz (BankG), der Bankverordnung (BankV) sowie weitere Einzelheiten in den entsprechenden FINMA-Rundschreiben.

Laufende Aufsicht

Das Aufsichtssystem der FINMA unterscheidet zwischen direkter Aufsicht, bei der die FINMA die Aufsichtstätigkeit selber ausführt, und indirekter Aufsicht, bei der die FINMA eine aufsichtsrechtliche Prüfgesellschaft als verlängerten Arm einsetzt. Dabei stützt sich die FINMA auf die Arbeiten von Prüfgesellschaften, die von der Revisionsaufsichtsbehörde zugelassen sind. Diese führen im Auftrag der Beaufsichtigten und nach Vorgaben der FINMA regelmässig aufsichtsrechtliche Prüfungen bei den Instituten durch. Weiter stehen der FINMA verschiedene Aufsichtsinstrumente zur Verfügung, die sie teilweise selber und vor Ort einsetzt. Zusätzlich kann die FINMA bedarfsgerechte Datenerhebungen vornehmen.


Informationen zu den spezifischen Anforderungen an das Prüfwesen im Fintech-Bereich finden Sie hier.

Meldepflichten

Jegliche Änderungen von Tatsachen, die der Bewilligung zugrunde liegen, sind der FINMA zu melden. Bei Änderungen von wesentlicher Bedeutung ist für die Weiterführung der Tätigkeit vorgängig die Bewilligung der FINMA einzuholen.

 

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