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16. September 2011
Medienmitteilung
Enforcementinstrumente

UBS-Handelsverluste: FINMA und UK FSA starten Untersuchung

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA startet gemeinsam mit der Finanzmarktaufsicht von Grossbritannien, der Financial Services Authority (FSA), eine umfassende, unabhängige Untersuchung zu den Ereignissen rund um die Handelsverluste bei der UBS AG in London. Mit der Untersuchung wird ein aussenstehendes Unternehmen beauftragt, das komplett unabhängig von der UBS ist. Die Ziele der Untersuchung sind,

  • die genauen Umstände der nicht autorisierten Handelsaktivitäten abzuklären,
  • allfällige Fehler in den internen Kontrollsystemen der UBS aufzudecken, die erlaubten, dass diese Aktivitäten unentdeckt geblieben sind und
  • eine Überprüfung der grundsätzlichen Kontrollmechanismen der UBS, um nicht autorisierte oder kriminelle Aktivitäten in der Investment Bank zu verhindern.
Die FINMA kann zurzeit noch keine Auskunft geben, bis wann diese umfassende Untersuchung abgeschlossen sein wird.

Kontakt

Tobias Lux, Mediensprecher, Tel. +41 (0)31 327 91 71, tobias.lux@finma.ch