Die FINMA ist schlank und effizient aufgestellt, geht risikobasiert vor, und setzt die Aufsicht proportional um. Von 2012 bis 2022 ist sie so gut wie gar nicht gewachsen. Das Wachstum seit 2023 geschah aufgrund neuer Aufgaben, neuer Themen und neuer Methoden -sowie sich akzentuierenden Risiken. Der Personalbestand der FINMA (FTE in unbefristeter Anstellung) wird aber auch in Zukunft im dreistelligen Bereich bleiben.
Als Behörde, welche mit der Finanzmarktaufsicht betraut ist, benötigt die FINMA einen hohen Grad an Unabhängigkeit, um das beste Ergebnis für die Gesellschaft zu erzielen. Genauso wie eine starke und unabhängige Notenbank für niedrige Inflation und nachhaltiges Wachstum sorgt, reduziert eine starke und unabhängige Aufsicht das Risiko und Ausmass von Krisen im Banken- und Finanzsystem und dient so als Basis für nachhaltiges Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Studien zeigen klar: Je unabhängiger die Aufsichtsbehörden, desto stabiler das Finanzsystem.
Unabhängigkeit heisst aber keineswegs, dass die FINMA ihre Aufgaben frei von Oberaufsicht und Rechenschaft ausüben soll, im Gegenteil. Die Rechenschaftspflicht gegenüber der parlamentarischen Oberaufsicht ist zentral. Darüber hinaus findet auch ein regelmässiger Austausch mit dem Gesamtbundesrat, mit dessen Finanzausschuss, der Vorsteherin des Finanzdepartements, der Finanzkontrolle sowie dem SIF und dem Generalsekretariat des EFD statt.
Die FINMA hat ein breites Mandat und viele Aufgaben. Diese beinhalten Kundenschutz, Sicherheit und Stabilität auf dem Finanzplatz. Als integrierte Behörde realisiert die FINMA Synergien und setzt ihr Mandat effizient und effektiv um. |
Die FINMA, als unabhängige und integrierte Behörde über einen der wichtigsten globalen Finanzplätze, ist für die Aufsicht über eine sehr grosse und diverse Population von Finanzinstituten verantwortlich.
Im Rahmen ihrer Verantwortung für die Bewilligung und Aufsicht über eine sehr grosse und vielfältige Population von Finanzinstituten, wurde sie vom Gesetzgeber mit mannigfaltigen Aufgaben mandatiert. Hierzu gehört unter anderem die Stärkung der Resilienz von Finanzinstituten, des Kundenschutzes, der Marktintegrität, oder die Bekämpfung von Geldwäscherei.
Die Aufsicht der FINMA ist risikobasiert und proportional aufgestellt. Sie beaufsichtigt diejenigen Finanzanbieter am intensivsten, deren Grösse und Komplexität das grösste Risikopotenzial für den Finanzplatz und dessen Kundinnen und Kunden birgt.
Die FINMA leistet die breite Palette Ihrer Aufgaben für den Finanzplatz Schweiz mit 617 unbefristeten FTEs per Ende 2025. Die FINMA wird dabei über die Zeit noch proportionaler, effizienter und digitaler werden.
Mit dem gezielten Ausbau datenbasierter Methoden und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) stärkt die FINMA ihre Fähigkeit, Risiken frühzeitig zu erkennen, Marktverhalten zu überwachen und den Schutz der Anleger, Gläubiger und Versicherten zu verbessern. Auch in den diversen Bewilligungsprozessen ist damit eine Effizienzsteigerung möglich.