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FATF

Die Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF) ist ein internationales Gremium mit dem Ziel, Strategien zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung zu erarbeiten und zu fördern. Die FATF wurde 1989 von der G-7 gegründet und zählt 36 Mitglieder, darunter die wichtigsten Finanzzentren einschliesslich der Schweiz.

Die FATF hat 49 Empfehlungen veröffentlicht. Obwohl diese Empfehlungen kein unmittelbar bindendes Recht ("soft law") darstellen, werden sie auf internationaler Ebene als verbindlich anerkannt. Sie definieren die Massnahmen, die ein Land ergreifen muss, um Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung wirksam zu bekämpfen. Die Weltbank, der IWF und der Sicherheitsrat der UNO haben sie offiziell als internationale Standards anerkannt, und rund 150 Länder weltweit haben sich verpflichtet, sich daran zu halten. Es handelt sich um 40 Empfehlungen zur Bekämpfung der Geldwäscherei, die im Juni 2003 grundlegend überarbeitet wurden, sowie 9 Spezialempfehlungen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedet wurden. Die Schweizer Standards zur Sorgfaltspflicht von Banken und anderen Finanzintermediären entsprechen den Anforderungen der FATF.