2018-13

← zurück zur Übersichtsseite

Partei A (Mitarbeiter im Kader bei der Bank X)
Bereich Bewilligte
Thema Verletzung von geldwäschereirechtlichen Pflichten, Berufsverbot/Tätigkeitsverbot
Zusammenfassung

Über Konten bei der Bank X wurden über Jahre hinweg Gelder in beträchtlichen Summen transferiert, die mit deutlichen Korruptionsbzw. Geldwäschereirisiken behaftet waren. Trotz klaren Warnzeichen und ohne dass die geldwäschereirechtlich notwendigen Abklärungen vorgenommen wurden, bewilligte A mehrfach und über längere Zeit die Eröffnung von neuen Konten für Kunden aus dem verfahrensgegenständlichen Kundenkreis und gab diesbezüglich unhaltbare Risikoeinschätzungen ab, welche die bestehenden Risiken und Verdachtsmomente nicht abbildeten. Die FINMA kam zum Schluss, dass A die schweren Verletzungen von Regeln zur Bekämpfung der Geldwäscherei (insbesondere Art. 6 und 9 GwG) sowie des Organisationsund Gewährserfordernisses (Art. 3 Abs. 2 Bst. a und c BankG) durch die Bank in entscheidendem Masse verantwortet und damit das Aufsichtsrecht schwer verletzt hat.

Massnahmen

Berufsverbot von drei Jahren (Art. 33 FINMAG)

Rechtskraft

nicht rechtskräftig; Beschwerdeverfahren B-7186/2018

Kommunikation -
Entscheiddatum 09.11.2018
Backgroundimage